Psychomotorik-Therapiestelle

Wie wird eine psychomotorische
Schwierigkeit erkannt?

Schwierigkeiten der Psychomotorik können sich wie folgt zeigen:

  • die Bewegungen wirken steif und verkrampft, manchmal zeigen sich Mitbewegungen der Zunge und der Finger
  • das Kind bewegt sich ungeschickt, unharmonisch; es fällt oft über die eigenen Füsse
  • es hat Mühe, mit der Schere umzugehen, es zeichnet kaum oder ungern
  • es hat eine ungünstige Schreibhaltung und verkrampft sich beim Schreiben
  • es traut sich wenig zu
  • es bewegt sich kaum, gibt rasch auf, ist schwer motivierbar
  • es bewegt sich ständig, ist zappelig und unruhig
  • es versucht schwierige Situationen clownhaft zu überspielen
  • es wird ausgelacht und beim Turnen oder auf dem Pausenplatz ausgegrenzt
  • es kann seine Kraft nicht gut dosieren: was als leichter Schubs gemeint war, kommt beim Gegenüber als harter Schlag an
  • es hat einen motorischen Entwicklungsrückstand und besitzt einzelne altersübliche Fähigkeiten noch nicht
  • es nimmt die Grenzen eines Raumes schlecht wahr; oft stösst es an