
Welche Ziele verfolgt die Psychomotorik-Therapie?
Ziel ist es, die Kinder ihren Möglichkeiten entsprechend zu begleiten und zu fördern. Die Psychomotorik orientiert sich an den persönlichen Entwicklungsthemen des Kindes, seinen Stärken und seinen psychomotorischen Schwierigkeiten.
Es können Meilensteine der kindlichen Bewegungsentwicklung nachgeholt, die Motorik gefördert, die Bewegungsfreude geweckt, die Wahrnehmung sensibilisiert sowie das Selbstwertgefühl gestärkt und ein angemessener Umgang mit den Schwierigkeiten gefunden werden. In der Kleingruppe werden die sozialen Kompetenzen zwischen der Therapeutin und den Kindern erworben und gefestigt.
Anhand einer psychomotorischen Abklärung, Beobachtungen von Therapiestunde zu Therapiestunde und Gesprächen mit dem Kind und dem Umfeld werden individuelle Therapieziele festgelegt. In Zusammenarbeit mit dem Kind, Eltern, Lehrkräften und weiteren Fachpersonen werden Lösungen für die Probleme des Alltags gesucht. Die Beziehung ist ein tragendes Element und wird in der Therapie bewusst genützt.
Durch gezielten Einsatz von Material und durch anregungsreiche Bewegungslandschaften werden die natürlichen kindlichen Bewegungs- und Spielbedürfnisse angesprochen.
In Bewegungs- und Rollenspielen können Erlebnisse, Gefühle und Konflikte ausgedrückt und verarbeitet werden.
Einzelne Bewegungen werden gezielt aufgebaut und geübt.